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Medien & Bildung: Institutionelle Kontexte und kultureller by Torsten Meyer, Christina Schwalbe, Wey-Han Tan, Ralf Appelt

By Torsten Meyer, Christina Schwalbe, Wey-Han Tan, Ralf Appelt

Medien und Bildung hängen auf vielfältige Weise zusammen, auch wenn der Medienbegriff nicht auf 'Neue' oder 'elektrische' Medien verkürzt wird. Vor dem Hintergrund der aktuellen medientechnologischen Entwicklungen und der damit zusammenhängenden kulturellen Veränderungen sind (neue) Medien zu einem 'prioritären Thema' geworden, das die Bildungswissenschaften in ihrem institutionellen und disziplinären Selbstverständnis betrifft. Dieser Band dokumentiert ein interdisziplinäres Diskussionsfeld, das von der Philosophie und Soziologie über die Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften bis zur Informatik reicht und den Raum für ein breit angelegtes Nachdenken über pädagogisch-praktische wie bildungstheoretische Implikationen des medienkulturellen Wandels im Rahmen einer globalisierenden 'Wissensgesellschaft' öffnet.

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In diesem Fall spricht man von >Agieren<. Das heißt für die Konzeption des Umgangs mit Medien, dass sie als Trennungs- und Verbindungsmittel eingesetzt und bemerkt werden . Wenn sie trennen und verbinden, dann geht das nur durch Übersetzung, das erst bewirkt eine Passage. Bei Übersetzungen entstehen Gewinne und Verluste. Jedenfalls ist es nicht mehr das, was es vorher war. Dabei entstehen Widerstände, die als Produktionsmittel zu nutzen sind: Das ist das Einzige, was bildet. 52 Karl-Josef Pazzini Übertragung Freud und im Anschluss Lacan haben zeit ihres Lebens in ihren Forschungen versucht, Übertragung als ein Grenzgeschehen zu begreifen, und sind damit nie zu Ende gekommen.

Will das Sprechen gehört werden, dann geht das nur durch Anschluss, der muss nicht harmonisch sein, an das, was sich da in Szene setzt. Worte dringen ans und ins Ohr, ohne dass das eine eindeutige Wirkung hat. Jeder an einer pädagogischen Situation Beteiligte hat ein solches Residuum, das, worauf er oder es sitzt, sein Besitz, seine Besessenheit. Man kann das auch Körper nennen. Die eigentliche Disziplinierung, Aufmerksam- Übertragung 51 keit, besteht nun darin, das Performierte nicht für das Ganze zu halten, die symbolischen Plätze, die dazu notwendig sind, nicht zu verlassen.

Krampfhaft wird versucht, den Repräsentationismus aufrechtzuerhalten. « (Meister 2005: 13) Die Kombinatorik von Lettern oder Lauten zu Wörtern und Bedeutungen wird damit ersetzt. Der Wunschtraum, den Schnitt, der in der Vermitdung liegt, mit dem Einsatz von Medien selbst vermeiden zu können, ist hoch aggressiv. Medien werden allerlei Übel angedichtet. Zum Ideal wird es ohne Medien auszukommen, was aber heißt, dass der Pädagoge für alles stehen will oder muss. Egal in welche Richtung oder auf welcher Seite, um eine Schnittstelle zu konstruieren und deren Funktion zu ermöglichen, braucht es Setzungen, die zunächst einmal nicht abgeleitet werden können, sondern aus einem schwer bestimmbaren Begehren zu lehren resultieren.

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