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Der Pathologe weiß alles, ...aber zu spät. Heitere und by Hans Bankl

By Hans Bankl

Bei der Obduktion des bedauernswerten Opfers eines hinterhältigen Attentas stellte der gerichtlich beauftragte Pathologe u.a. eine kunstvolle Tätowierung auf der linken Schulter fest. Das conflict im höchsten Maße erstaunlich, handelte es sich bei der Ermordeten doch weder um ein cooles 90er-Jahre-Mädel noch um eine zwielichtige Gestalt aus der Halbwelt. Die Tote vor ihm struggle niemand Geringerer als Kaiserin Elisabeth von Österreich...
Der Pathologe Hans Bankl ist weit über seinen beruflichen Umkreis hinaus für seinen unerschöpflichen Fundus an skurrilen Medizingeschichten bekannt. Sammler aus Leidenschaft, besitzt er u.a. über 2 hundred Krankengeschichten und Autopsieberichte berühmter Persönlichkeiten - vom Obduktionsprotokoll des Kaisers Maximilian II. bis zur Verlautbarung über den Tod Leonard Bernsteins.
In diesem Buch liest guy neben Kuriositäten aus der Geschichte auch pointierte Berichte über aktuelle Absonderlichkeiten. Hinter der Heiterkeit aber verbirgt sich oft auch Bedenkenswertes: Wer hat die Verfügungsgewalt über einen Verstorbenen? used to be ist der Unterschied zwischen Hirntod und Herztod? Und was once hat es mit dem Eid des Hippokrates auf sich?

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Sie trug auf der Haut ihrer linken Schulter einen Anker! Wahrscheinlich hatte sie sich 1888 in Korfu tätowieren lassen. Damals unterhielt ihr Mann nach mehreren anderen - bereits ein inniges Verhältnis zur Schauspielerin Katharina Schratt. Es ist fast sicher, daß Franz Joseph den eintätowierten Anker nie gesehen hat. Das war gut so, denn vielleicht hätte ihn der Schlag getroffen. 44 DER MENSCH IST LEIDER KEIN HUND Da der Mensch das einzige Lebewesen ist, welches nicht bloß stirbt, sondern auch weiß, daß es sterben wird, ist er in dieser Beziehung ein armer Hund.

Da man nie weiß, wie ein Rechtsverfahren ausgeht, ist allergrößte Vorsicht geboten. Am häufigsten und stichhaltigsten wird folgende Meinung vertreten, an die man sich als Faustregel auch halten kann. Der menschliche Leichnam ist als Sache einzuordnen, an der zwar keine Vermögensrechte, wohl aber eingeschränkte Verfügungsrechte bestehen. Das führt pfeilgerade zur nächsten Frage. WEM GEHÖRT DER LEICHNAM? Ein Leichnam gehört nicht zum Vermögen des Verstorbenen, damit auch nicht in den Nachlaß, und kann daher nicht vererbt werden.

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